u wie umziehen

Bereits jetzt sind wir alle fleißig dabei, zu sichten, was wir in den Bunker mitnehmen wollen und auf was wir gut verzichten können. Dabei fällt auf, dass vieles doppelt ist, jahrelang nicht benutzt wurde oder einfach nur aus Anstand (Geschenk von der Patentante) aufgehoben wurde.

Einige Möbel und Dinge, die in der eigenen Wohnung keinen Platz finden, können der Allgemeinheit Freude machen: im gemeinsamen Wohnzimmer mit Küche, auf der Dachterrasse, im Garten oder beim Einrichten und Ausstatten der diversen Räume für Hobby oder Versorgung.

Anderes spenden, verschenken oder verkaufen wir.

s wie sorgen

Der Begriff „Sorgende Gemeinschaft“ taucht in letzter Zeit vor allem in Bezug auf den demografischen Wandel auf.
Wir können keine professionelle Pflege ersetzen und wollen die Bedeutung gerne erweitern um das Sorgen als nachbarschaftliches Hilfsangebot z.B. bei der Hausaufgabenhilf, der Hausaustierbetreuung oder einfach beim Zuhören.

Aber auch die Sorge für unser Gemeinschaftseigentum gehört dazu: Gartenarbeit, Treppenhausreinigen oder Dingelager aufräumen machen zusammen bestimmt auch mehr Freude als alleine.

q wie quotieren

Wie viele

  • Kinder, Senioren,
  • Berufstätige, Rentner,
  • Fußgänger, Radfahrer, Rollifahrer,
  • Frauen, Männer,
  • Verschiedene

braucht es, um eine harmonische Gemeinschaft zu sein?

Ist es besser, eher gleich oder anders zu sein?

Lieber in der Blase harmonisch oder auch mal streitbar?

p wie puzzeln

Nach dem Grundrisse puzzeln, wollen wir uns dem Gemeinschaft puzzeln zuwenden. Jedes Mitglied der Gruppe soll Platz im Gefüge finden. Dabei können sich alle mit ihren Fähigkeiten aber auch Ecken und Kanten einbringen.

Nur so ergibt es ein schönes, buntes Bild – das vielleicht auch mal auseinanderfällt, aber bestimmt auch wieder zusammengesetztwerden kann.

n wie nutzen

500 qm Dachterrasse mit Wellnessbereich, Sport- und Chillecken, mehrere Werkstatt-/Kreativ-/Hobby-Räume, eine große Gemeinschaftswohnküche, eine Fahrradgarage mit Werkstattecke, eine Waschküche und zwei Gästezimmer wollen genutzt werden.

Selber machen sowie gemeinschaftliches Kümmern und Erholen stärkt nicht nur den Zusammenhalt sondern fördert auch das Wohlbefinden und spart Ressourcen.

k wie kochen

„Kochst du wieder dein eigenes Süppchen?“
Wäre es nicht schöner, wenn wir „die Suppe zusammen auslöffeln“ würden?

Neben dem Bistro/Restaurant wird es im we-house Herne einen großen Gemeinschaftsraum mit barrierearmer Küchenausstattung geben. Dort können wir miteinander schnippeln, kochen, löffeln und, klar, wieder aufräumen. Das gemeinsame Kochen spart nicht nur Energie, es gibt auch welche. Vor allem das Essen in Gemeinschaft hat nachweislich positive Effekte auf das Wohlbefinden und die Gesundheit.

Im Moment ist kochen und essen mit Freunden leider schwierig. Aber wie wäre es mit einer Paketlieferung mit Suppe, Eintopf und Kuchen im Glas und einem Video-Essen?
Alles schon ausprobiert – hat geklappt!

h wie haushalten

Gemeinsam kochen, gemeinsam große Mengen einkaufen, gemeinsam weniger Waschmaschinen besitzen und mit Grauwasser betreiben. So klappt’s mit dem Ressourcen sparen.

Das sind nur drei der Vorhaben für eine enkeltaugliche Zukunft, die sich die zukünftigen Bewohner des we-houses auf die Fahnen geschrieben haben. Das klappt aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen und auch eine echte Gemeinschaft entwickeln. Das versuchen wir derzeit tapfer, obwohl wir uns nur virtuell treffen können. Vielleicht sehen wir euch auch bald am Bildschirm als neue Interessierte?