r wie rollen

Hauptsache, es rollt!

Deswegen achten wir auf Barrierefreiheit beim Bauen. Die meisten Wohnungen sind per Aufzug zu erreichen, Rampen und ein Lift zur Dachterrasse sorgen für freie Fahrt für Rollstühle.

An Zweirädern wird so ziemlich alles vertreten sein, was man sich denken kann: Alltagsräder, Mountainbikes, Rennräder, Liegeräder, …

Und hoffentlich viele Kinderwagen.

Less is more

Interview mit Oliver

bunkerlebenherne: Hallo Oliver!
O: Hallo, schön, dich zu sehen!

blh: Ist das richtig: du bist auf dem Minimalismus-Trip? Was bedeutet das?
O: Also Minimalismus ist ja erstmal eine Erkenntnis. Die Erkenntnis, dass alle Dinge, die man so besitzt, Energie benötigen in Form von Geld, Aufmerksamkeit und Kümmern. Hat man nur wenige Dinge, geht hier eben auch weniger Energie flöten. Man bekommt Energie und Zeit geschenkt, die man dann für was anderes einsetzen kann, Dinge, die einem wichtig sind.

blh: Du meinst also, weniger ist mehr. Bezieht sich das auch auf dein Hobby Fahrradfahren?
O: Das wirkt natürlich auch in diesen Bereich hinein. Es geht darum, möglichst wenig Dinge zu besitzen, nichts was man nicht wirklich braucht. Das was man hat, soll dabei aber möglichst einfach sein und qualitativ so hochwertig, dass der Gegenstand sich gut anfühlt und Freude macht. Zum Beispiel gibt es da den Trend beim Mountainbike, dass man vorne am Antrieb nur noch ein einziges Kettenblatt hat. Als ich vor 30 Jahren mit MTB anfing, hatte so’n Bike noch 3 Kettenblätter vorne. Durch clevere Vereinfachungen sind ganze Bauteilgruppen überflüssig geworden, was das Bike viel leichter macht, viel cooler aussehen läßt und die Bedienung wesentlich vereinfacht. Und das macht Minimalismus für mich aus: Weglassen von Überflüssigem, die wirklich wichtigen Sachen aber lieben und mit Freude benutzen.

blh: Bezogen aufs WeHouse bedeutet das was?
O: Für mich bedeutet das, auf relativ wenig Raum zu leben, so 50 qm. Ich bin mir aber sicher, dass es mir an nichts fehlen wird. Und dazu kommt ja noch der Kostenfaktor. Wenn ich keine eigene Waschmaschine, kein eigenes Auto, keinen eigenen Garten mehr besitze, spar ich ja auch wahnsinnig viel Geld dabei. Das investiere ich dann viel lieber in ein hochwertiges Bike und Biolebensmittel.

blh: Wir werden ja viele Gemeinschaftsflächen und -räume haben. Was denkst du: wo wirst du dich am häufigsten aufhalten?
O: Also am meisten freue ich mich auf die Sauna und den ganzen Wellnessbereich. Stell dir mal vor, so wie gerade heute wird Schnee liegen und dann sitzt man in der Sauna und schaut in den verschneiten Garten. Und danach mit nem Handtuch bekleidet und dampfend durch den Schnee stapfen! Das ist cool.“

blh: Darauf freuen wir uns 😉 !

ÖPNV-Anbindung

Hier findet ihr den Stadtlinienplan von Herne.

In unmittelbarer Nähe zum we-house befinden sich die Haltestellen von-Gluck-Straße (Linie 324) und Mont-Cenis-Akademie (Linien 311, 321, 324 und NE31) Richtung Herne Mitte, Bahnhof, Castrop-Rauxel und Bochum-Gerthe.

Der 311er und 324 er fahren zum Herner Bahnhof oder dem Archäologie-Museum/Kreuzkirche, von wo es dann mit der U 35 in wenigen Minuten nach Bochum z.B. zur Uni geht. Ja, richtig gelesen, Herne hat U-Bahn-Anschluss! Oder ab Bahnhof mit dem Zug nach Dortmund, Duisburg, Essen  usw.

Noch flexibler geht es mit Fahrrad und Bahn:

Vom Bunker aus kann man flugs mit dem Rad zum Herner Bahnhof (dort werden in Kürze Fahrradboxen aufgestellt) oder dem Archäologie-Museum und dann ebenfalls mit der U 35 in wenigen Minuten zur Uni rauschen.

Oder gleich für fast alle Strecken das Rad nehmen :-).

Anders Mobil

Interview mit Petra und Kheschy

bunkerlebenherne: Hallo ihr beiden!
P+K: Moin!

blh: Was bedeutet der Hochbunker Herne für euch?
P: Der Hochbunker Herne-Sodingen ist für mich persönlich ein wichtiges Gebäude. Ich bin Hernerin und mit dem Bunker in Sodingen aufgewachsen. Er gehört einfach dazu.
P+K: Wir finden es beide einfach toll, dass dieser historische Stahlbetonklotz aus dem 2. Weltkrieg unser neues lebendiges zu Hause wird.

blh: Was war die Motivation ?
P+K: Irgendwie wollten wir uns verändern und unseren Lebenstraum von Nachhaltigkeit, Befreiung durch Minimalismus und Teilen verwirklichen. Das we-house Herne bietet uns die Chance eine lebendige, vielfältige und bunte Nachbarschaft aufzubauen. Ein weiteres Ziel ist für uns, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, um zukünftigen Generationen eine bessere und lebenswertere Zukunft zu ermöglichen.

blh: Was ist euch besonders wichtig?
P+K: Für uns beide ist die Mobilität besonders wichtig. Für uns muss es rollen und beweglich sein. Die Erhaltung der Mobilität gewährleistet die Teilhabe an der Gemeinschaft und Gesellschaft. Das we-house Herne bietet uns Barrierefreiheit und viele alternative Mobilitätskonzepte, z.B. gute Verkehrsanbindungen, ÖPNV, Miet-E-bikes und -E-Autos und Platz für die eigenen Räder.

Wir freuen uns auf die zukünftige Zeit im Bunkerlebenherne.

blh: Vielen Dank: für das Gespräch.
P+K: Gerne.